Beim Tanzen kann man Freiheit erleben jenseits von Tätigkeiten, die auf Ergebnisse, Gewinnen und Regeln basieren.
Wir (Mutter und Sohn Anja und Till von Karstedt) glauben, dass Tanzen genau wie andere kreative Tätigkeiten eine Sprache ist - ein Ausdrucksmittel bei dem es nicht um Angebotspädagogik gehen sollte, sondern darum, Mut zu machen, Neues auszuprobieren.
Wer braucht Raum zum Tanzen?
Kinder, die bei den ersten Takten Musik in Bewegung kommen oder doch eher diejenigen, die bisher noch nicht erlebt haben, sich mit ihren eigenen Bewegungen wohl zu fühlen?
Einen Raum zu gestalten, der alle Kinder zum Tanzen einlädt, erfordert das Setzen von Prioritäten, damit ein geschützter Rahmen entsteht, sich auszuprobieren.
Ein Multifunktionsraum, der alles können soll und in dem auch Ballspiele stattfinden, ist genauso ungeeignet, wie ein Raum, der von vielen Verkehrswegen durchkreuzt wird.
Wir stellen vor, welche räumlichen Anforderungen es an einen Raum zum Tanzen gibt – von der Anordnung und Ausstattung mit Spiegeln und raumteilenden Elementen, über Beleuchtung, Materialien und nicht zuletzt Platz für Publikum.
Und wenn nur wenig Platz da ist?
Es gibt viele pädagogische Funktionsbereiche, die zum Tanzen passen. Tanzen und Medien, Tanzen und Musik, Tanzen und Verkleiden, Tanzen und Entspannung. So wird der Raum zum Tanzen ein Raum, der den ganzen Tag spannende Tätigkeitsfelder bietet, die sich einander ergänzen.
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